Dr. med. Heinz Lüscher
Bitterstoffe sind für unseren Körper wichtig und gesund, doch leider ist es heutzutage gar nicht mehr so einfach, sie auf den Teller zu bekommen. Der Mensch mag lieber Süsses als Bitteres, so hat man Bitterstoffe weitgehend aus den Pflanzen herausgezüchtet. Mit Bittertropfen kann man seinem Körper die wichtigen Stoffe wieder zuführen und unter anderem die Verdauung und die Leberfunktion ankurbeln.
Bittere, aber gesunde Pflanzenstoffe
Oft handelt es sich bei Bitterstoffen um sekundäre Pflanzenstoffe wie Terpene, Flavonoide, Polyphenole und Alkaloide, mit denen sich Pflanzen vor Fressfeinden schützen. Für den Menschen stellen solche bitter schmeckenden Pflanzen einen wertvollen Pfeiler einer gesunden Ernährung dar. Bitteres in den Menüplan zu integrieren ist heute aber gar nicht mehr so einfach; ursprünglich bittere Gemüse schmecken kaum noch bitter. Über die letzten Jahrhunderte wurden Gemüsesorten mit immer weniger Bitterstoffen gezüchtet. Aber es lohnt sich, die tägliche Ernährung mit einem hochwertigen Bitterstoff-Präparat zu ergänzen.

Die Wirkung von Bitterstoffen
Die Verwendung von Bitterstoffen hat eine lange Tradition. Bitterstoffe werden in der Naturheilkunde schon seit Jahrhunderten bei Verdauungsbeschwerden wie Blähungen, Völlegefühl oder Verstopfung eingesetzt. Sie haben weiter auch bei Gastritis (Magenentzündung), Reizdarm und gar bei chronisch entzündlichen Darmerkrankungen einen guten Nutzen. Bei solch schwerwiegenden Erkrankungen benötigt es jedoch auf jeden Fall weitere Vitalstoffe als Ergänzung! Doch wie wirken die Bitterstoffe im Körper? Sie reizen die Geschmacksnerven im Mund, worauf die Produktion von Verdauungssäften angeregt wird. Im Mund beginnt der Speichel zu fliessen, im Magen wird vermehrt Magensaft produziert und die Leber, die Gallenblase, die Bauchspeicheldrüse und der Darm werden zur Sekretion von Verdauungssäften stimuliert.
Erfahren Sie mehr über Bitterstoffe und ihre Wirkung
Bittertropfen
Hochwertige Bittertropfen enthalten 10 (oder lieber mehr) verschiedene Arten von bitteren Pflanzenstoffen. Es können beispielsweise ethanolische Auszüge aus Wachholderbeeren, Wermut, Löwenzahn, Artischocken, Olivenblättern unter weiteren Pflanzen darin enthalten sein (der Alkohol dient als Lösungsmittel). Auf Hilfsstoffe jeder Art sollte jedoch verzichtet werden. Weiter ist ein Produkt zu empfehlen, welches nicht reine Bitterstoffe allein, sondern Vollextrakte enthält, denn darin sind auch noch wichtige Polyphenole enthalten. Eine leichte Eintrübung (keine durchsichtige Flüssigkeit) ist bei einem solchen Produkt ein Qualitätsmerkmal. Sollte der bittere Geschmack zu unangenehm sein, kann man die Tropfen zu Beginn noch mit etwas Wasser verdünnen.
Wann können Bitterstoffe angewendet werden?
Die hauptsächlichen Einsatzgebiete sind Verdauungsprobleme wie Blähungen, Völlegefühl, Obstipation (Verstopfung) etc. Weiter können sie beim Abnehmen eine Hilfe bei Hungerattacken, bzw. Lust auf Süsses sein. In diesem Fall können die Tropfen jedes Mal eingenommen werden, wenn sich zwischen den Mahlzeiten der Hunger oder die Lust auf Süsses bemerkbar macht. Weiter kommen Bittertropfen bei Magensäuremangel oder Sodbrennen zum Einsatz.
Bei diesen Beschwerden können Bitterstoffe zusammen mit weiteren Wirkstoffen unterstützen:
- Gastritis
- Reizdarm
- Chronisch entzündliche Darmerkrankungen
- Nicht alkoholische Fettleber
- Virale Hepatitis
- Autoimmunhepatitis
- Primär biliäre Cholangitis (Leberzirrhose)
- Lebertumoren
Guten Tag. Welche Bitterstoffpräparate können Sie empfehlen? Mich würde es interessieren, ein Präparat mit reinen Bitterstoffen, aber auch ein Präparat mit Vollextrakten auszuprobieren. Vielen Dank und freundliche Grüsse
Guten Tag Debora Klaus, vielen Dank für Ihr Interesse. Wir können Ihnen das Produkt Amaro Vida (https://www.kingnature.ch/nahrungsergaenzungsmittel/pflanzenextrakte/amaro-vida/bitterstoffe-kaufen/) empfehlen. Wir hoffen, dass Ihnen diese Information weiterhilft. Beste Grüsse, Ihr Vitalstoffmedizin-Team