Design-Prototyp «Relaunch 2026» — zur Entwurfs-Übersicht

Hintergrund

Vitalstoffmedizin erklärt

Die integrative Medizin verbindet das Beste aus Schul- und Komplementärmedizin. Die Vitalstoffmedizin ist ihr natürlicher, wissenschaftlich fundierter und esoterikfreier Zweig — hochdosiert, aus ärztlicher Praxis, 100 % natürlich.

100 % natürlich Wissenschaftlich geprüft Esoterikfrei Aus ärztlicher Praxis

Die Idee

Das Beste aus zwei Welten

Die integrative Medizin kombiniert das Beste aus der Schul- und der Komplementärmedizin. Unter Komplementärmedizin versteht man ein breites Spektrum von Behandlungsmethoden, die zum Teil auf anderen Modellen der Krankheitsentstehung basieren als jene der Schulmedizin. In der integrativen Medizin ergänzen sich diagnostische und therapeutische Methoden aus beiden Welten — und das Angebot für dich als Patientin oder Patient wird zu deinem Wohl erweitert.

Ein Zweig der Komplementärmedizin ist die Vitalstoffmedizin, auch Orthomolekularmedizin genannt. Sie geht davon aus, dass einem Grossteil der sogenannten Zivilisationskrankheiten und chronischen Erkrankungen ein Mangel an Vitalstoffen zugrunde liegt. Entsprechend werden diese Erkrankungen durch eine gezielte, hochdosierte Zufuhr der fehlenden Vitalstoffe behandelt.

«Viele Zivilisationskrankheiten und chronische Erkrankungen entstehen, weil wir einen Mangel an Vitalstoffen haben.» Dr. med. Heinz Lüscher

Der stille Mangel

Wenn den Zellen die Bausteine fehlen

Ein hoher Prozentsatz der Zivilisationskrankheiten lässt sich auf die heutige Ernährung, den Lebensstil und einen damit verbundenen Mangel an Vitalstoffen zurückführen — Schätzungen gehen von 50 bis 70 Prozent aus. Vitalstoffe, auch Mikronährstoffe genannt, sind als Bausteine an über 100'000 komplexen Stoffwechselvorgängen beteiligt. Fehlen sie, gerät der Stoffwechsel durcheinander, und am Ende fehlt den Zellen und dem ganzen Körper die Energie.

Zunächst zeigt sich das in unspezifischen Symptomen: Müdigkeit, Energielosigkeit und Leistungseinbussen, aber auch Konzentrationsprobleme, Nervosität, häufige Infekte oder depressive Verstimmungen. Langfristig spielt ein Vitalstoffmangel eine wichtige Rolle bei der Entstehung von Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Schlaganfall, Osteoporose, rheumatischen und neurodegenerativen Erkrankungen, Demenz, Depression und Burnout, Krebs — und beim Alterungsprozess selbst.

50–70 %

der Zivilisationskrankheiten hängen mit Ernährung und Vitalstoffmangel zusammen

100'000+

Stoffwechselvorgänge, an denen Vitalstoffe als Bausteine beteiligt sind

11

Risikogruppen, in denen ein Mangel besonders häufig auftritt

Warum «gesund essen» nicht mehr reicht

Nährstoffverarmte Lebensmittel

«Gemüse und Früchte von heute enthalten längst nicht mehr so viele Vitalstoffe wie noch vor 100 Jahren.» Dr. med. Heinz Lüscher

Viele Fachleute halten noch immer daran fest, dass Menschen, die sich «gesund» ernähren, keinen Mangel erleiden. Doch das ist längst nicht mehr so. Es gibt viele Gründe, warum unsere Gemüse und Früchte nicht mehr die nötigen Mengen an Vitaminen, Mineralstoffen und sekundären Pflanzenstoffen enthalten: Massenproduktion, Kunstdünger und Pestizide, die Ernte im unreifen Zustand, lange Transportwege und lange Liegezeiten im Laden.

Biologisch angebautes Gemüse aus dem eigenen Garten enthält tatsächlich noch gleich viele Vitalstoffe wie vor hundert Jahren. Greife sonst zu frischen, saisonalen und konsequent biologisch angebauten Produkten.

Nahrungsergänzung neben frischer, ausgewogener Ernährung — beides gehört zusammen
Nahrungsergänzung ersetzt keine gute Ernährung — sie ergänzt sie dort, wo die Böden und die moderne Lebensweise Lücken hinterlassen.

Bin ich betroffen?

Elf Risikogruppen für einen Vitalstoffmangel

Ein Mangel kann grundsätzlich jeden treffen. Besonders häufig betroffen sind jedoch diese elf Gruppen — und die meisten Menschen erkennen sich in mehr als einer davon wieder.

Menschen über 50
Raucherinnen und Raucher
Regelmässige Alkoholkonsumenten
Vegetarier und Veganer
Schwangere und Stillende
Sportlerinnen und Sportler
Jugendliche
Menschen mit Stress
Menschen mit unausgewogener Ernährung
Allergikerinnen und Allergiker
Übergewichtige

Bist du selbst betroffen? Der Vitaltest unseres Partners kingnature zeigt dir, wo dein Körper Unterstützung brauchen könnte.

Zum Vitaltest

Vorbeugen und behandeln

Was wirklich hilft

Am besten ist es, Krankheiten gar nicht erst entstehen zu lassen. Das gelingt, wenn du dich so bewusst, gesund und ausgewogen wie möglich ernährst und im Bedarfsfall zusätzlich die individuell nötigen Vitalstoffe als Nahrungsergänzung zu dir nimmst. Auch moderate Bewegung, eine gesunde Work-Life-Balance und eine positive Lebenseinstellung spielen für deine körperliche und psychische Gesundheit eine wichtige Rolle.

Vitalstoffe entfalten ihre Wirkung allerdings nur, wenn du dich zusätzlich gesund ernährst. Einfach Nahrungsergänzungen zu schlucken und mit Fastfood weiterzufahren, führt nicht zum Ziel — und genau diese Ehrlichkeit unterscheidet seriöse Vitalstoffmedizin von leeren Versprechen. Weil das Fachgebiet komplex ist, brauchst du für die richtigen Entscheidungen fachkundige Begleitung.

Vitalstoffmedizin und Schulmedizin — kein Widerspruch. Die Vitalstoffmedizin verträgt sich hervorragend mit der Schulmedizin und ist bei fast jeder Erkrankung sinnvoll, insbesondere bei chronischen. Anders als viele Medikamente wirken Vitalstoffe sehr breit — in jeder Körperzelle. Sie erhöhen die gesamte Körperenergie, reduzieren freie Radikale, stärken das Immunsystem und wirken Entzündungen entgegen. Nebenwirkungen sind selten, und Wechselwirkungen mit Medikamenten treten kaum auf — das macht sie zu einer willkommenen Ergänzung.

Evidenz

Wissenschaftlich geprüft heisst bei uns: belegt.

«100 % natürlich» ist keine Ausrede für «unbewiesen». Zu unseren Wirkstoffen führen wir die Studienlage transparent auf — hier vier Beispiele aus den Porträts von Vitamin D3 und Magnesium.

  1. Vitamin D3

    Um den Vitamin-D-Spiegel im Blut zu erhalten, sind täglich rund 2000 IE notwendig — eine wichtige Grundlage für die richtige Dosierung.

    Holick M. F. et al., Journal of Clinical Endocrinology & Metabolism, 2011
  2. Vitamin D3

    Bei ausreichender Vitamin-D-Versorgung kommt es bei älteren Menschen zu signifikant weniger Stürzen — ein zentrales Anliegen der Sturz- und Knochenbruchprävention.

    Basler Sturzstudie · Bischoff H. A. et al., Journal of Bone and Mineral Research, 2003; 18: 343–351
  3. Magnesium

    In einer Studie an postmenopausalen Frauen liess sich das Fortschreiten der Osteoporose durch die alleinige Gabe von Magnesium stoppen.

    Sojka J. E. & Weaver C. M., Nutrition Reviews, 1995; 53 (3): 71–74
  4. Magnesium

    Eine Meta-Analyse aus 11 randomisiert-kontrollierten Studien zeigt: Bei erhöhten Werten senkt Magnesium den Entzündungsmarker CRP signifikant — bei gesunden Teilnehmern bleibt er unverändert.

    Meta-Analyse, 11 RCT, 2017 · PubMed 28545353

Alle Wirkstoffe mit Studienlage ansehen